AMATEURFUNK KURS @ FLY4FUN


bartBei unserem letzten Clubabend haben uns Mike und Robert vom Salzburger Amateurfunkverband über die Möglichkeiten des Amateurfunk für Drachenflieger und Paragleiter informiert.
Um die Infos auch für all jene zugänglich zu machen, die nicht am Clubabend waren, hier noch eine Zusammenfassung inkl. Kursinfo:
Anmeldung bei Joe Keppler unter joachim.keppler@gmx.at!

Weltweit nutzen über 2 Millionen Menschen das Medium Amateurfunk um
grenzenlos zu kommunizieren, und insbesondere zur Durchführung von Not- und
Katastrophenfunk.
Dabei bietet der Amateurfunk ein facettenreiches Spektrum an
Betätigungsfeldern und bietet neben lokalen Relaisstationen (Umsetzer) auch
die Möglichkeit über Satelliten und die internationale Raumstation ISS die
Reichweite der eigenen Aussendung zu erhöhen, deren Benutzung
uneingeschränkt und kostenlos allen Funkamateuren zur Verfügung steht.

In Österreich (OE) gibt es drei verschieden Lizenzklassen:

– Klasse 1 CEPT
– Klasse 3 (eingeschränkt auf nationalen Funkbetrieb)
– Klasse 4 CEPT-Novice

Wichtig, nur die CEPT Klassen berechtigen zum ansuchenfreien Betrieb im
CEPT-Ausland (derzeit 44 Länder).
D.h. Funkbetrieb kann auch in diesen Ländern erfolgen, da sämtliche Vorgaben
wie bspw. Frequenzbereiche gleichermaßen geregelt und anerkannt sind (in
anderen Funkdiensten wie Betriebsfunk so gut wie nie der Fall).
Eine genaue Unterscheidung, und die schematische Darstellung der
Upgradefähigkeit der Klassen hier:
http://www.oevsv.at/opencms/newcomer/lizenzklassen.html

Ich denke, speziell aber der UKW Sprechfunk (2m, 70cm) wird für Paragleiter
vorrangig von Interesse sein, da hierbei während des Flugs als AM (air
mobile) der Kontakt zu den Kollegen gehalten werden, und im Notfall rasch
reagiert werden kann, ohne sich lange mühselig um eine Telefonverbindung
bemühen zu müssen, welche in größeren Höhen oder abgelegenen Gebieten in
technischer Hinsicht ohnehin mehr als fraglich ist.

Für die Ausbildung hätten wir 6 Kursabende zu je 2,5 UE angedacht, mit
Beginn spätestens um den 26. April.
Kursabende jeweils Montag bzw. Dienstag, je nach Verfügbarkeit der
Räumlichkeiten im Pliemgut.
Kosten für den Kurs wären € 60 pro Person, inkl. Ausbildungsunterlagen.

Die Kosten für die Prüfung setzen sich danach wie folgt zusammen:

– € 13,20 Prüfungszulassungsgebühr
– € 14,53 Prüfungsgebühr
– € 13,20 Zeugnisgebühr (bei bestandener Prüfung vor Ort zu entrichten)
– € 13,20 Gebühr für Antrag auf Bewilligung zu Erricht und Betrieb einer
Amateurfunkstelle (Amateurfunk Lizenz)

Erste beiden Gebühren sind per Erlagschein vor der Prüfung zu entrichten,
und am Tag der Prüfung eine Einzahlungsbestätigung vorzuweisen.
Laufende Gebühren für die Lizenz fallen für die kleinste Leistungsklasse A
(100 Watt) in der Höhe von € 1,45 (früher 20 Schilling) pro Monat an.

Die Ausbildung bzw. öffentliche, mündliche Prüfung gliedert sich in drei
Teilbereiche

– Betriebstechnik
– Technik
– Gesetzliche Grundlagen

Den Ausbildungsschwerpunkt legen wir wunschgemäß auf praktischen Betrieb,
sowie Verhaltensweise im Notfall.

Weitere Informationen zum Thema Amateurfunk findet man auf der
Dachverbandswebseite unter:
http://newcomer.oevsv.at

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