Prof.
Otto von Steinhart
Ein Pionier
der Fliegerei und selbst begeisterter Flieger. Die "Erfindung" des künstlichen
Horizontes, ein unentberliches Instrument in der Luftfahrt geht auf sein
Konto. Er hat schon in den dreißiger Jahren Segelflüge vom Gaisberg
unternommen. Die Startstelle für die Segelflieger war der heutige
"Nord"-Startplatz. Eine Tafel erinnert daran. Seine Familie war Eigentümer
der dampfbetriebenen Zahnradbahn auf den Gaisberg, die von 1887 bis 1928
auf den Gaisberg dampfte.
Er
war bis zu seinem Tod am 8. April 1998 Clubmitglied und hat unseren Club
immer unterstützt. Zum Beispiel hat er die Startstellen am Gaisbergplateau
1992 dem Club geschenkt und 1996 eine Clubreise nach Australien finanziert.
1991 wurde von unserem Club unter dem Obmann Alois Bernardi ein Gedenkstein
für Otto von Steinhart auf dem Gaisberg aufgestellt.
Alljährlich
findet der nach ihm benannte Flugbewerb statt, der sich zu einem festen
Bestandteil in der Szene im In- und Ausland entwickelt hat.
Otto von
Steinhart Trophy
Was vor
ca. 15 Jahren als clubinterner Wettkampf einiger ambitionierter Hobbypiloten
begann, hat sich über die Jahre zum national und auch international
anerkannten Bewerb entwickelt.
So
kommen zum Berwerb die Toppiloten der österreichische Gleitschirm
- bzw. Drachenflug - Nationalmannschaft sowie Spitzenleute aus dem Ausland.
Für Attraktivität und Spannung ist gesorgt !
Beim
spektakulären Wettkampfmodus „Race to Goal" gibt es einen sogenannten
Luftstart, d.h. die Piloten müssen innerhalb eines gewissen Zeitfensters
starten und im Luftraum über dem Gaisberg ihre Position halten. Zu
einem vorgegebenen Zeitpunkt wird dann der Wettkampf freigegeben, alle
Piloten überqueren die Startlinie im Raum Rauchenbichl/Vorderfager
und das Rennen um den Sieg beginnt. Diese Startform ergibt für den
Zuschauer ein imposantes Bild, da alle Piloten für die beste Abflugposition
auf der Lauer liegen, um dann gleichzeitig Richtung Schlenken abzufliegen.
Der
Kurs führt dann im Bereich der Osterhorngruppe über mehrere Wendepunkte,
die von den Piloten aus der Luft fotografiert werden müssen, wieder
zurück zum Landeplatz in Aigen.
Nach der Jahrtausendwende ist dieser Bewerb zum Vergleichskampf der HG/PG
Vereine FLYFORFUN Salzburg gegen Parafun Hallein geworden. Es wird immer
dieselbe Strecke Gaisberg - Schlenken - Ziellreith geflogen und es geht
um ein Faß Bier für den schnellsten Piloten und eine Sau für die beste
Mannschaft. Diese Trophäen werden dann bei einem gemeinsamen Fest in Hallein
verzehrt. Damit ist die Steinhart Trophy zum Spaßfliegen für Amateurpiloten
aus der Region geworden mit einer durchaus sportlichen Herausforderung
für Hobbypiloten.